POEMAS DE LA LOCURA – Friedrich Hölderlin


 

DES GEISTES WERDEN…

Des Geistes Werden ist den Menschen nicht verborgen,

Und wie das Leben ist, das Menschen sich gefunden,

Es ist des Lebens Tag, es ist des Lebens Morgen,

Wie Reichtum sind des Geistes hohe Stunden.

Wie die Natur sich dazu herrlich findet,

Ist, dass der Mensch nach solcher Freude schauet,

Wie er dem Tage sich, dem Leben sich vertrauet,

Wie er mit sich den Bund des Geistes bindet.

 

EL SER DEL ESPÍRITU

No se oculta a los hombres el ser del Espíritu,

Y tal como la vida, la que los hombres encontraron,

Así el día de la vida, la mañana de la vida,

Como riqueza son las altas horas del Espíritu.

Que así de soberbia la Naturaleza se muestre

Es para que el hombre contemple semejante gozo,

Y al día, a la vida se confíe,

Anudando así su lazo con el Espíritu.

DER WINTER

Wenn bleicher Schnee verschönert die Gefilde,

Und hoher Glanz auf weiter Ebne blinkt,

So reizt der Sommer fern, und milde

Naht sich der Frühling oft, indess die Stunde sinkt.

Die prächtige Erscheinung ist, die Luft ist feiner,

Der Wald ist hell, es geht der Menschen keiner

Auf Strassen, die zu sehr entlegen sind, die Stille machet

Erhabenheit, wie dennoch alles lachet.

Der Frühling scheint nicht mit der Blüthen Schimmer

Dem Menschen so gefallend, aber Sterne

Sind an dem Himmel hell, man siehet gerne

Den Himmel fern, der ändert fast sich nimmer.

Die Ströme sind, wie Ebnen, die Gebilde

Sind, auch zerstreut, erscheinender, die Milde

Des Lebens dauert fort, der Städte Breite

Erscheint besonders gut auf ungemessner Weite.

 

EL INVIERNO

Cuando pálida nieve embellece los campos,

Y un alto resplandor la inmensa llanura ilumina,

Seduce el Verano que pasó, y delicadamente

Se acerca la Primavera mientras la hora declina.

Espléndida aparición, el aire es más puro,

Claro está el bosque, ningún hombre

Camina por las calles, ya tan lejanas, y el silencio

Se hace majestuoso y todo ríe.

No resplandece aún la Primavera con la luz de las flores

Que tanto aman los hombres, pero estrellas

Claras hay en el cielo y bello es contemplar

El cielo tan lejano, que rara vez se turba.

Como llanuras son los ríos, las imágenes,

Aunque desvanecidas, más notable, la placidez

De la vida perdura, la grandeza de las ciudades

Con especial bondad se aprecia en la ilimitada lejanía.

 

DER RUHM

Es knüpft an Gott der Wohllaut, der geleitet

Ein sehr berühmtes Ohr, denn wunderbar

Ist ein berühmtes Leben gross und klar,

Es geht der Mensch zu Fusse oder reitet.

Der Erde Freuden, Freundlichkeit und Güter,

Der Garten, Baum, der Weinberg mit dem Hüter,

Sie scheinen mir ein Wiederglanz des Himmels,

Gewähret von dem Geist den Söhnen des Gewimmels.

Wenn Einer ist mit Gütern reich beglüket,

Wenn Obst den Garten ihm, und Gold ausschmüket

Die Wohnung und das Haus, was mag er haben

Noch mehr in dieser Welt, sein Herz zu laben?

 

LA GLORIA

La Armonía con Dios está enlazada, acompañando

A un oído glorioso, pues asombrosa

Es la gloria de la vida, inmensa y clara,

Goce o no el hombre la fortuna24.

Las alegrías de esta tierra, la amistad, los bienes,

El jardín, el árbol, el viñedo, en todo veo

Del celestial resplandor la imagen,

Y es el Espíritu quien a los hijos de este mundo lo regala.

Cuando con largueza la fortuna a alguien sonríe,

Cuando la fruta su jardín adorna, y cubre el oro

Su habitación y su hogar, ¿qué más puede querer

En este mundo para el deleite de su corazón?

 

DER KIRCHHOF

Du stiller Ort, der grünt mit jungem Grase,

Da liegen Mann und Frau, und Kreuze stehn,

Wohin hinaus geleitet Freunde gehn,

Wo Fenster sind glänzend mit hellem Glase.

Wenn glänzt an dir des Himmels hohe Leuchte

Des Mittags, wann der Frühling dort oft weilt,

Wenn geistige Wolke dort, die graue, feuchte

Wenn sanft der Tag vorbei mit Schönheit eilt!

Wie still ist’s nicht an jener grauen Mauer,

Wo drüber her ein Baum mit Früchten hängt;

Mit schwarzen thauigen, und Laub voll Trauer,

Die Früchte aber sind sehr schön gedrängt.

Dart in der Kirch’ ist eine dunkle Stille

Und der Altar ist auch in dieser Nacht geringe,

Noch sind darin einige schöne Dinge,

Im Sommer aber singt auf Feldern manche Grille.

Wenn Einer dort Reden des Pfarrherrn hört,

Indess die Schaar der Freunden steht daneben,

Die mit dem Todten sind, welch eignes Leben

Und welcher Geist, und fromm seyn ungestört.

 

EL CEMENTERIO

Pacífico lugar donde la joven hierba verdea,

Donde hombre y mujer yacen y las cruces se elevan,

Donde son conducidos los amigos,

Donde claro cristal relumbra en las ventanas.

Desde el alto resplandor del cielo

De mediodía, hasta la Primavera que en tu silencio se demora,

Nubes espirituales, grises y húmedas,

La hermosura del apacible día, todos sobre ti pasan.

Qué paz en este muro gris

Sobre el que cuelgan los frutos de un árbol;

Ramas negras cubiertas de rocío y de duelo,

Pero que sin embargo muestran en sus frutos la belleza.

Reina una oscura paz en la iglesia

Y el altar es esta noche más recogido,

Brillan aún en él los ornamentos,

Canta un grillo en los campos del Verano.

Cuando se escucha allí hablar al sacerdote,

Junto al grupo de amigos

Que acompañan al muerto. ¡Qué intimidad

Y noble espíritu, que la piedad propician!

 

NICHT ALLE TAGE

Nicht alle Tage nennet die schönsten der,

Der sich zurücksehnt unter die Freuden wo

Ihn Freunde liebten, wo die Menschen

Über dem Jüngling mit Gunst verweilten.

 

NO TODOS LOS DÍAS

No todos los días alcanzan la belleza

Para aquel que añora las alegrías

De los amigos que le amaron, de los hombres

Demorándose con afecto junto al adolescente.

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